15 Fakten über Johannes Brahms

Johannes Brahms ist einer der am meisten verehrten und beliebtesten Komponisten der Romantik – aber wie viel wissen Sie wirklich? Hier sind 15 wesentliche Fakten über den großen Mann.

1. Brahms ist geboren!

Johannes Brahms wurde am 7. Mai 1833 in Hamburg, Deutschland, geboren.

2. Sohn eines musikalischen Ersatzmannes

Brahms‘ Vater Jokob (Bild) fand eine Anstellung als Gelegenheitsmusiker, wobei er vor allem mit dem Spielen des Kontrabasses und des Waldhorns Arbeit fand.

3. Die Brötchen verdienen

Der junge Brahms war gezwungen, in Tanzlokalen Klavier zu spielen, um zum Einkommen der Familie beizutragen, da diese so arm war.

4. Peinliche frühe Kompositionen?

Als Frühstarter begann Brahms bereits im Alter von 11 Jahren zu komponieren. Als er älter war, fand er sie jedoch ein wenig peinlich und zerstörte die meisten von ihnen.

5. Schlafen bei der Arbeit

Brahms verärgerte offenbar seinen Gastgeber, als er sah, wie Liszt seine eigene h-Moll-Sonate am Hof von Weimar aufführte. Mit der Behauptung, er sei erschöpft von der Reise, schlief Brahms ein, während das Werk gespielt wurde.

6. Neue Wege

Robert Schumann war von Brahms‘ Talent so beeindruckt, als sie sich trafen, dass er zu einem Essay mit dem Titel „Neue Bahnen“ inspiriert wurde, der Brahms viel Publizität verschaffte.

7. Zigeuner-Einfluss

Brahms lernte 1850 den ungarischen Flüchtling und Geiger Eduard Remenyi (links) kennen und wurde in eine ganze Reihe von Volks- und Zigeunermusik eingeführt, die seinen Kompositionsstil massiv beeinflusste.

8. Eine epische erste Sinfonie

Obwohl Brahms bereits 1854 mit der Komposition seiner ersten Sinfonie begann, wurde sie erst im November 1876, also 22 Jahre später, uraufgeführt. Das gesamte Werk wurde stark überarbeitet, bis er mit ihm vollkommen zufrieden war.

9. Eine Schulter zum Ausweinen

Als Schumann 1856 starb, ging Brahms sofort nach Düsseldorf, um bei Schumanns Frau Clara zu sein. Es ist unklar, welche Art von Beziehung die beiden hatten, aber sie zerstörten eine große Anzahl ihrer Briefe aneinander, was möglicherweise darauf hindeutet, dass sie etwas zu verbergen hatten…

10. Der Krieg der Romantiker

Der sogenannte Krieg der Romantiker war im Grunde eine musikalische Auseinandersetzung zwischen Komponisten wie Wagner und Liszt, die einen radikaleren Ansatz in der Musik vertraten, und konservativeren Künstlern wie Brahms und Clara Schumann. Brahms wird daher seit jeher als altmodischer Komponist angesehen, obwohl er auch heute noch sehr beliebt ist.

11. Ein Outdoor-Typ

Brahms war ein sehr naturverbundener Mensch. Wenn er nicht gerade auf Konzertreisen durch Europa unterwegs war, reiste er gerne in die Hügel Italiens, um dort zu wandern und sich zum Komponieren zurückzuziehen.

12. Inspiriert durch Trauer

Als seine Mutter 1865 starb, wurde Brahms von Trauer überwältigt. Es wird spekuliert, dass ihn dies zur Komposition seines Deutschen Requiems veranlasste, eines der berühmtesten Werke seiner Karriere. Die Uraufführung des Stücks war jedoch eine Katastrophe – der Pauker verstand die Dynamik fälschlicherweise als „ff“ (sehr laut) statt „pf“ (leise) und übertönte die anderen Musiker.

13. Wagner – kein Fan

Vielleicht aufgrund ihrer musikalischen Gegnerschaft waren Wagner (im Bild) und Brahms nicht gerade beste Freunde, als sie sich 1864 in Wien trafen, nachdem Brahms dorthin gezogen war, um die Wiener Singakademie zu leiten. Wagner griff Brahms später in der Presse an.

14. Vorzeitige Pensionierung?

Im Alter von 57 Jahren verkündete Brahms, dass er mit dem Komponieren fertig sei. Allerdings war er offensichtlich nicht in der Lage, seine Kreativität zu stoppen – er produzierte einige unglaubliche späte Werke, besonders für die Klarinette, wie seine Klarinettensonaten, Trio und Quintett.

15. Tod

Brahms starb am 3. April 1897 entweder an Bauchspeicheldrüsen- oder Leberkrebs (der Nachweis ist unklar). Der britische Komponist Hubert Parry (im Bild) komponierte im selben Jahr eine musikalische Hommage an ihn, seine Elegie für Brahms.